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Wohnungskauf - Die 6 größten Fehler …

Wohnungskauf - Die 6 größten Fehler … und wie Sie diese vermeiden

Egal, ob Sie eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage kaufen, um mit der Vermietung Rendite zu erzielen, oder ob Sie diese kaufen, um später selbst darin zu wohnen: für diesen wichtigen Schritt braucht es einen kühlen Kopf. Schließlich werden Sie sich langfristig binden, Sie werden einen Kredit aufnehmen oder auf Ihre Ersparnisse zurückgreifen. Die Kaufentscheidung sollte also wohlüberlegt sein. Hier lesen Sie, welche 6 Fehler Sie beim Kauf Ihrer eigenen 4 Wände oder Ihrer zukünftigen Altersvorsorge vermeiden können:

 

1. Blind gekauft

Kaufen Sie keine Wohnung, ohne sie vorher gesehen zu haben! Oder zumindest den Bauplatz, wo sie dann einmal stehen wird. Einen ersten Überblick über Schnitt, Lage, Ausstattung können Ihnen Bilder und Prospekte geben, doch einen tatsächlichen Eindruck davon bekommen Sie nur vor Ort. Gehen Sie hin, schauen Sie sich das Umfeld an, lernen Sie die Hausgemeinschaft und die Umgebung kennen.

Wenn Ihre neue Wohnung noch im Bau ist oder bisher nur auf dem Papier existiert: Prüfen Sie aufmerksam die Baubeschreibung und die Ausstattungsstandards. Beides sollte möglichst konkret und nicht zu allgemein gehalten sein, damit ihre individuellen „Sonderwünsche“ dann nicht kostspielig werden. Arbeiten Sie nur mit renommierten Bauträgern zusammen, die eine gute Expertise haben – dies gilt umso mehr, wenn Sie selbst nur wenig Erfahrung und Ahnung vom Bau haben.

Wenn Sie eine Bestandswohnung kaufen wollen, planen Sie 3 Besichtigungstermine ein: Beim ersten Mal verschaffen Sie sich einen allgemeinen Eindruck. Beim zweiten Mal achten Sie ganz besonders auf Mängel und Schwachstellen. Und wenn diese noch kein Ausschlußkriterium darstellen nehmen Sie beim 3. Mal einen Sachverständigen mit, der mit Ihnen besprechen kann, ob und mit welchem Aufwand sich die Mängel beheben lassen.

2. Vollkommen überschätzt

Kaufen Sie keine Wohnung als Kapitalanlage, wenn Sie nicht realistisch den zu erwartenden Mietpreis einschätzen können! In den vergangenen Jahren sind die Haus- und Wohnungspreise oft stärker gestiegen als die entsprechenden Mieten. Sie müssen den örtlichen Wohnungsmarkt (und die Ansprüche ihrer gewünschten Mieterklientel!) kennen und realistisch die Mietpreisentwicklung einschätzen. Nur so können Sie planen, wann Sie den Kaufpreis durch Mieteinnahmen wieder eingespielt haben.

Höherwertige Objekte haben oft auch hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten, über die hier entstehenden Ausgaben entscheidet die Eigentümerversammlung und nicht Ihr Portemonnaie(siehe Punkt 3)!

Denken Sie auch daran, daß bei kleineren Mietwohnungen häufig die Fluktuation höher ist, sie haben gegebenenfalls häufiger Leerstandszeiten, höhere Renovierungskosten, einen höheren Verwaltungsaufwand. Kalkulieren Sie nie zu knapp, um später keine böse Überraschung zu erleben.

3. Oberflächlich geprüft

Kaufen Sie keine Wohnung, wenn Sie eigentlich Hausbesitzer sein wollen! Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, gehört Ihnen ein Teil des Hauses. Neben Ihrer Wohnung ist das zum Beispiel der Keller, ein Garagenplatz, ein Anteil an dem Grundstück.

Sie selbst werden Mitglied der Eigentümergemeinschaft - und damit tragen Sie auch mit Verantwortung für Flächen, die allen gemeinsam gehören. Lesen Sie daher vorab sehr aufmerksam die Unterlagen und Protokolle der Eigentümerversammlung. Was die Eigentümerversammlung schon beschlossen hat, gilt dann auch für Sie. Stehen umfangreiche und kostspielige Sanierungsarbeiten am Dach an? Welche Bauvorhaben sind bereits beschlossen worden? Welche Themen beschäftigen die Eigentümerversammlung? Wie ist die Stimmung? Gibt es Streitigkeiten? Wie schätzen Sie das Miteinander für die Zukunft ein?

4. Vollkommen unterschätzt

Kaufen Sie keine Wohnung, wenn Sie die Erwerbsnebenkosten nicht im Blick haben! Es fallen Steuern und Gebühren an. Die Notar- und Gerichtskosten belaufen sich im Durchschnitt auf rund 2 % des Kaufpreises. Vergessen Sie nicht die Maklercourtage, die Grunderwerbssteuer, die Instandhaltungsrücklage, die Verwalterkosten …

5. Einseitig beraten

Kaufen Sie keine Wohnung, wenn Sie nur eine Geldquelle geprüft haben! Prüfen Sie verschiedene Finanzierungsmodelle! Vergleichen Sie die Zinshöhe, die Möglichkeit der Sondertilgung, die Länge der Zinsbindungsfrist. Und kalkulieren Sie nicht zu knapp! Die Raten müssen auch bezahlt werden, wenn die Zinsen steigen.

6. Subjektive Lage

Kaufen Sie keine Wohnung, wenn Sie nicht wissen, wo! Auch wenn Sie selbst vor Ort waren und sich einen Überblick über die Umgebung verschafft haben, ziehen Sie unbedingt einen Experten aus der Region hinzu. Vielleicht werden sich die Rahmenbedingungen und die Umgebung einmal ändern oder Stadtteile sich entwickeln, aber: Die Lage ist das Einzige, was sich nicht verändern läßt. Eine subjektive Einschätzung reicht da meist nicht aus. Recherchieren Sie und befragen Sie Experten, die sich vor Ort auskennen: Welches Image hat die Gegend? Was ist die Besonderheit an der Lage? Welche Entwicklungspläne gibt es für die Umgebung?

Die Entscheidung für ein neues Zuhause ist eine Herzensangelegenheit – treffen Sie sie trotzdem mit kühlem Kopf! Gern helfen wir Ihnen, all diese Fehler zu vermeiden. Wir kennen uns bestens in Leipzig und Umgebung aus und machen Ihren Wohnungskauf zu einem echten Erfolgsmodell, an dem Sie auch in vielen Jahren noch Freude haben werden.

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